Heilsteine für Haustiere

Jeder dritte Mitteleuropäer hält sich einen tierischen Mitbewohner. Angefangen von niedlichen Felltieren über unzählige Fischarten bis zu Vögeln, Schlangen und anderen Reptilien bevölkert die Tierwelt die europäischen Haushalte. Spitzenreiter sind die Hauskatzen: Über 1,35 Millionen schnurrender Vierbeiner leben in deutschen Familien, auf Platz zwei folgt etwa eine halbe Million Hunde.

Bei Katzen und Hunden ist das Miteinander von Mensch und Tier sehr intensiv mit körperlichem Kontakt verbunden. Daher ist es ganz besonders wichtig, dass unsere Haustiere gepflegt und gesund sind. Abgesehen von der regelmäßigen Betreuung durch Tierärzte, gibt es einige sehr wirkungsvolle alternative Methoden, die unsere geliebten Vierbeiner widerstandsfähig gegen Krankheiten machen. Neben der Therapie mit Bachblüten oder Schüsslersalzen können auch Heilsteinbehandlungen viel dazu beitragen, dass Tiere gesund und fit bleiben – wenngleich klar sein muss, dass vor all diesen Behandlungsmethoden stets der Gang zum Tierarzt stehen sollte!

Auch im Körper der Tiere müssen die Energieströme ungehindert fließen, sonst kommt es zu Blockaden, die zu Krankheiten führen können. Mit Hilfe von Heilsteinen ist es möglich, diese Blockaden zu beseitigen. Die Wirkung der Heilsteine ist einfach zu erklären: Steine sind ein Teil der Natur. Und auch wenn es auch aufgrund ihrer „Leblosigkeit“ kaum vorstellbar ist, so sind sie doch in sich in Bewegung. Wie alle Materie bestehen sie aus Atomen, die sich nach einem vorgegeben Schema ständig bewegen. Das Schwingen der Atome erzeugt Energie, die auf alle Lebewesen, die ja ebenfalls aus schwingenden Teilchen bestehen, einwirkt.

Außerdem sind in den Steinen Mineralien und Spurenelemente enthalten, die nicht nur für den Menschen, sondern auch für das Tier lebenswichtige Stoffe darstellen. Die Mineralien sorgen für das Gleichgewicht im Körper, bauen Zähne sowie Knochen auf und sorgen für ein gesundes Wachstum. Manchmal reichen die in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe nicht aus und es kommt zu Mangelerscheinungen, die zu Immunschwächen und somit zu Erkrankungen führen können.

Die Heilsteinanwendung bei Hunden

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man Heilsteine bei Haustieren anwenden kann. Sehr wirkungsvoll ist das Auflegen des Heilsteins auf Körperstellen, an denen sich Beschwerden bemerkbar machen – was aber bei einem Tier nicht immer leicht durchzuführen ist. Man kann zwar versuchen, einen möglichst flachen Stein mit einem Heftpflaster auf die betreffende Stelle zu kleben, aber meistens wird der liebe Bello versuchen, sich davon zu befreien.

In diesem Fall empfiehlt es sich, Heilsteinwasser zu verabreichen. Zu dessen Herstellung benötigen Sie ein Glas Wasser oder Mineralwasser ohne Kohlensäure, in dem Sie den entsprechenden Stein mindestens zwölf Stunden liegen lassen. Wenn Ihr Tier beim Fellwechsel Probleme hat, können sie ihm auch ein Heilsteinbad bereiten. Dazu nehmen Sie Edelsteinpulver, das sie in eine Wanne mit rund 35 Grad Celsius warmem Wasser geben. Baden Sie Ihren Liebling zweimal wöchentlich! Sollte ihr Vierbeiner allerdings wasserscheu sein, dann unterlassen Sie das Baden besser – sonst könnte es mehr schaden als nützen!

Um das allgemeine Wohlbefinden zu steigern, sollte das Tier den jeweiligen Stein immer wieder einmal für längere Zeit auf seinem Körper tragen. Das ist wichtig, weil die Wirkung oft erst nach einem längeren Zeitraum abgegeben und empfangen werden kann. Bei Hunden, die ohnehin ein Halsband tragen, ist das nicht so problematisch, denn ein Stein läst sich ganz leicht am Halsband befestigen. Als einfachste und billigste Variante empfiehlt sich ein speziell durchbohrter Trommelstein. Dieser hat eine völlig glatte Oberfläche, weil er in einer Trommel so lange bewegt wird, bis alle Kanten und Ecken abgeschliffen sind. So kann sich das Tier nicht verletzen.

Wenn Sie Ihr Hündchen so nebenbei auch noch verschönern wollen, so gibt es eine große Auswahl an netten Anhängern aus Steinen, die mit Gold oder Silber gefasst sind. Es finden sich auch viele Steine in verschiedenen Formen und Farben, die hübsch aussehen. Die meisten Steine kann man durchbohren und dadurch leicht am Halsband anbringen. Eine hübsche Wirkung kann man erzielen, indem man nicht nur einen einzelnen Anhänger am Halsband befestigt, sondern dem Hund eine Kette aus unterschiedlichen Steinen, die natürlich keine scharfen Kanten haben dürfen, um den Hals hängt. Das hat den Vorteil, dass verschiedene heilende Energien gleichzeitig auf das Tier einwirken. Das Tragen einer Steinkette ist besonders dann sinnvoll, wenn Ihr Hund an mehreren Beschwerden leidet.

Die Lithotherapie für Katzen

Bei Hauskatzen dürfte sich das alles nicht so leicht bewerkstelligen lassen. Angeblich hat Cleopatra ihrer Lieblingskatze Hatschepsut Ohrringe aus Diamanten fertigen lassen. Ob Hatschepsut auch geneigt war, diese zu tragen, darüber schweigt die Chronik. Dabei zählt der Diamant zu den effizientesten Heilsteinen. Er wirkt kräftigend auf alle Organe und Körperfunktionen. Außerdem sorgt er für gesunde Zähne und Knochen bei Mensch und Tier.

Man kann natürlich versuchen, die Katze an ein Halsband zu gewöhnen. Am ehesten wird das bei einem ganz jungen Kätzchen gelingen. Bei erwachsenen Katzen wird man mit einem Halsband kaum Glück haben. Dann bleibt nur noch die Möglichkeit, den Heilstein ins Körbchen zu legen – vorausgesetzt, die Katze ist geneigt, dieses auch zu benützen, denn das Verhalten unserer launischen Zimmertiger ist nie wirklich vorauszusehen. Also wird es am ehesten mit Heilsteinwasser funktionieren. Geben Sie Ihrer Katze morgens und abends etwas davon in den Napf. Sie wird es sicherlich trinken, denn es ist völlig geschmacklos.

Diese Variante lässt sich übrigens auch gut bei Nagetieren und sogar Vögeln anwenden. Man kann noch ein Übriges tun und den Stein am Käfig befestigen. Die Heilsteinanwendung bei Fischen ist dagegen relativ einfach: Legen Sie den Stein einfach ins Aquarium! Sie müssen ihn allerdings mindestens nach jedem dritten Tag herausnehmen und sorgfältig reinigen!

Die wichtigsten Heilsteine für Tiere

Amethyst: Wirkt gegen Stress bei unruhigen Tieren

Bergkristall: Lindert verschiedene Schmerzen

Lapislazuli: Hilft sehr gut bei Insektenstichen

Rosenquarz: Wirkt harmonisierend und durchblutungsfördernd