Schlank werden mit Schüssler-Salzen
Übergewicht beeinträchtigt nicht nur das optische Erscheinungsbild, sondern ist auch ein gesundheitliches Problem. Wer zu dick ist, wirkt nicht nur weniger attraktiv, sondern riskiert auch, unter Bluthochdruck und anderen Herz-Kreislauferkrankungen sowie unter Arteriosklerose, Diabetes oder Gelenksabnützungen zu leiden.
Leider ist das mit dem Abnehmen so eine Sache: Die meisten Menschen hätten zwar gerne ein paar Pfunde weniger – die wenigsten bringen aber die dafür nötige Disziplin und Selbstbeherrschung auf. Egal, ob man Diät hält, Kalorien zählt, weniger isst oder mehr Bewegung macht: All diese Maßnahmen wirken nur, wenn sie auch tatsächlich konsequent durchgezogen werden.
Doch es ist nicht nur die nötige Überwindung, die ein Problem für die meisten Abnehmwilligen darstellt: Man sollte auch bedenken, dass jeder Gewichtsverlust einen Stressfaktor für den Körper darstellt, da dieser ja aus seinem gewohnten Rhythmus und seiner traditionellen Balance gebracht wird.
Schüssler-Salze tragen zum Aufbau des Körpers bei
Umso wichtiger ist es, Diäten oder andere Strategien zum Abnehmen durch entsprechende Begleitmaßnahmen zu unterstützen. Eine hervorragende Möglichkeit dazu bieten die vom Arzt Wilhelm Heinrich Schüssler im 19. Jahrhundert entwickelten und nach ihm benannten Mineralsalze. Da Salze bekanntlich den gesamten Mineralstoffhaushalt steuern, sind die zwölf „Schüssler-Salze“ in der Lage, das fehlende Gleichgewicht in den menschlichen Körperzellen wieder auszugleichen und somit zum Aufbau des Körpers beizutragen.
Da diese Mineralstoffverbindungen in ihrer ursprünglichen Form von den Körperzellen nicht aufgenommen werden können, fand Schüssler nach vielen Versuchen die Lösung darin, die Salze in einer homöopathischen, also stark verdünnten Lösung anzubieten, die es ihnen gestattet, durch den Verdauungstrakt ins Blut überzugehen.
Neben den eigentlichen Schüssler-Salzen – also den insgesamt zwölf von W. H. Schüssler entwickelte Funktionsmitteln – gibt es noch fünfzehn Ergänzungssalze, die jedoch nicht von Schüssler selbst, sondern erst von seinen Schülern entdeckt wurden. Wir wollen uns hier aber auf jene acht der zwölf eigentlichen Schüssler-Salze beschränken, die bei der Unterstützung von Diäten eine entscheidende Rolle spielen:
Salz Nummer 1, Calcium fluoratum
Kalziumfluorid ist vor allem für den Bewegungsapparat, aber auch für die Elastizität des Bindegewebes zuständig. Da die Haut und das Bindegewebe durch eine Diät geschwächt werden können, empfiehlt sich die Einnahme von Calcium fluoratum. Wenn die Haut ihre Fettpolsterung und das Bindegewebe seine Festigkeit zu verlieren drohen, was zu Cellulite führen kann, dann steuert das Salz Nummer 1 dieser Entwicklung entgegen.
Salz Nummer 4, Kalium chloratum
Dieses Salz wirkt besonders auf die Drüsen und wird daher vor allem bei Verletzungen, Infektionen und Entzündungen eingesetzt. Bei einer Diät sammeln sich Schlacken und Giftstoffe im Fettgewebe an, die durch das Trinken von viel Wasser oder ungesüßten Tee ausgeschwemmt werden müssen. Da auf diese Weise aber die Ausscheidungsorgane – Nieren, Blase und Harnwege – besonders beansprucht werden, sollte man das Salz Nummer 4 anwenden, um diese Organe zu unterstützen.
Salz Nummer 5, Kalium phosphoricum
Dieses Mineralsalz ist für die Nährstoffversorgung im Gewebe verantwortlich und gibt dem Körper – vor allem Gehirn- und Nervenzellen – damit Energie. Vor allem am Anfang einer Diät kann es durch die Umstellung der Ernährung zu Verdauungsstörungen kommen und Magen und Darm reagieren auf die neue Situation mit Durchfall oder Verstopfung. Diese unangenehmen Begleiterscheinungen lassen sich vermeiden, wenn man sich für die Einnahme von Salz Nummer 5 entscheidet.
Salz Nummer 6, Kalium sulfuricum
Dieses Salz gilt als ein unentbehrlicher Sauerstoffüberträger, der für eine regelmäßige Zellerneuerung sorgt. Im Zuge einer Diät darf auf keinen Fall die Zellerneuerung in Mitleidenschaft gezogen werden: Sollten bei der Zellbildung Probleme auftreten, so ist das Immunsystem und damit der gesamte Organismus gefährdet. Dieser Entwicklung kann man durch die Einnahme von Salz Nummer 6 vorbeugen.
Salz Nummer 7, Magnesium phosphoricum
Magnesium phosphoricum ist es ein schmerzstillendes Mittel bei krampf- oder kolikartigen Symptomen und hat eine positive Wirkung auf Kreislauf, Herz und Stoffwechsel. Wenn man abnehmen möchte, dann hat dieses Salz Nummer 7 den großen Vorteil, dass es den Heißhunger auf Schokolade oder andere Süßigkeiten hemmt.
Salz Nummer 8, Natrium chloratum
Dieses Mineralsalz ist für die Flüssigkeitsverteilung im Körper sowie für Vermehrung der roten Blutkörperchen und die Regulation der Drüsentätigkeit verantwortlich. Wer eine Diät macht, muss darauf achten, dass der Wasserhaushalt richtig funktioniert. Der erhöhte Konsum an Flüssigkeiten bedeutet eine zusätzliche Belastung für die Nieren, die ja das Blut reinigen. Die Einnahme dieses Salzes Nummer 8 kann sie dabei massiv unterstützen. Angenehmer Nebeneffekt: Das Salz Nr. 8 zügelt auch den Appetit auf Chips, Nüsse und anderes Salzgebäck.
Salz Nummer 9. Natrium phosphoricum
Dieses Salz ist ein Katalysator für alle Stoffwechselvorgänge und als solcher wohl das wichtigste Schüssler-Salz für eine Diät. Es stellt die bei Übergewicht aus der Balance geratene Harmonie von Säuren und Basen im Körper wieder her und unterstützt außerdem den Stoffwechsel und den übermäßig beanspruchten Verdauungsapparat.
Salz Nummer 10, Natrium sulfuricum
Natrium sulfuricum ist ein wunderbarer Begleiter einer Schlankheitskur, da es für die Entschlackung sorgt und darüber hinaus den Zuckerhaushalt im Körper reguliert. Während einer Diät sammeln sich in der Regel verschiedenste Giftstoffe im Gewebe an, die gelöst und ausgeschieden werden müssen. Hierzu trägt das Salz Nummer 10 entscheidend bei. Nebeneffekt: Es beugt Durchfall vor, der gerade während einer Diät zu gesundheitlichen Schäden führen kann.
