Probieren Sie’s doch einfach einmal aus

Er hat viele Spitznamen. "Mr. Gesundheit" und "Gesundheitspapst" sind nur zwei davon. Und wenn es um gesunde Ernährung, Naturheilmittel oder Alternativmedizin geht, führt kein Weg an ihm vorbei. Prof. Hademar Bankhofer ist omnipräsent, eine Institution in der deutschsprachigen Medienwelt. Dabei strebte der Herr mit dem Halstuch als Markenzeichen eigentlich eine ganz andere Karriere an. Hademar Bankhofer wurde am 13. Mai 1941 in Klosterneuburg bei Wien geboren und studierte nach dem Abitur am Gymnasium Klosterneuburg zunächst Rechtswissenschaften, später Germanistik, Publizistik und Psychologie an der Universität Wien. Seine Berufslaufbahn begann er als Reporter bei diversen Wochen- und Tageszeitungen, bis er zum stellvertretenden Chefredakteur einer Wiener Wochenzeitung aufstieg.
Schon früh erwachte das Interesse des Journalisten an Gesundheitsthemen. Bereits als Student klapperte er in der Freizeit die Bauernhöfe seiner Heimat ab und sammelte Rezepte, die er schließlich im Jahre 1972 unter dem Titel "Hexenschuss und Heiserkeit" veröffentlichte. Seine wahre Berufung erkannte Hademar Bankhofer aber erst durch ein persönliches Schlüsselerlebnis. Die Tätigkeit als Journalist zwang ihn zu einer recht ungesunden Lebensweise: Stress und Hektik, hastiges Essen und viel zu viele Zigaretten hinterließen ihre Spuren und führten eines schönen Tages zum gesundheitlichen Kollaps - Gastritis, Nierensteine und permanente Kopfschmerzen waren die Folge. Rasch wurde ihm klar, dass es so nicht weitergehen konnte, und er begann, sein Leben von Grund auf zu ändern. Er achtete auf eine gesunde Ernährung und fing an, Sport zu treiben. Und tatsächlich: Vollkornprodukte, Kräutertees und viel Bewegung brachten ihm seine Gesundheit wieder. Diese erstaunliche Erfahrung ließ in ihm den Entschluss reifen, die Vorteile eines gesunden Lebens auch anderen Menschen näher zu bringen.

Vom Saulus zum Paulus

1976 begann Hademar Bankhofer seine Karriere als freier Schriftsteller und erwarb im Rahmen seiner Arbeit als medizinischer Journalist fortan auch als Hörfunk- und Drehbuchautor einen guten Ruf. Den ersten Bestseller unter dem Titel "Dicke essen zu wenig" landete Hademar Bankhofer gemeinsam mit Ferry Dusika, seines Zeichens nicht nur Weltmeister im Radfahren und Gesundheitsexperte in der ORF-Sendung "Seniorenklub", sondern auch jener Lehrmeister, durch den sich Bankhofer auf wissenschaftlicher Ebene mit Ernährung zu beschäftigen begann. Seither folgte eine lange Reihe an äußerst erfolgreichen Büchern sowie Beiträgen in großen österreichischen und deutschen Tageszeitungen und Magazinen - eine Auswahl an Büchern finden Sie im Kasten.
Seine enorme Popularität verdankt Hademar Bankhofer aber vor allem seiner Tätigkeit als Präsentator verschiedener Fernsehsendungen zum Thema Gesundheit. Den Anfang machte eine Gesundheitsleiste in der damaligen ORF-Sendereihe "Wir" im Jahre 1985, und im Laufe der Jahre kamen viele andere Formate hinzu. Unter anderem gibt Hademar Bankhofer heute Gesundheitstipps im ORF-Magazin "Willkommen Österreich" (jeden Montag, ca. 17.25 Uhr), im "ARD Morgenmagazin" (jeden zweiten Donnerstag, ab 6.45 und 8.15 Uhr), in der SWR-Sendung "Rat & Tat" (jeden zweiten Mittwoch, 18.50 Uhr), im "Bayern Journal" sowie bei den TV-Sendern RTL und n-tv. Auch im Rundfunk ist er mit seinen Ratschlägen zur Stelle, darunter im Radio Wien (jeden Mittwoch, 10.20 Uhr) oder im Hessischen Rundfunk hr3 (jeden Dienstag, zwischen 9.00 und 12.00 Uhr).

Vom Journalisten zum Tausendsassa

Besonders durch den Austausch mit amerikanischen Forschern war Hademar Bankhofer mit seinen Ratschlägen oft genug seiner Zeit voraus. Er hält Vorträge an Universitäten in den USA, darunter der renommierten Harvard University und hat einen Lehrauftrag für Naturheilkunde und gesunde Ernährung an der Universität Leipzig. Er ist Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Kommunikations-Forschung in Köln, des European Journal of Communication, des Deutschen Institutes für medizinische Vitamin- und Mineralstoff-Forschung, weiters Kuratoriumsmitglied im Verein zur Förderung der gesunden Ernährung und Diätik und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für risikofreie Medizin in Oldenburg.
Den bisherigen Höhepunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit bildete die Verleihung des Titels "Professor" durch das Österreichische Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (1991), die auf Vorschlag der Universität Wien und als Anerkennung für seine Arbeit auf dem Gebiet der Medizin und Gesundheitsvorsorge erfolgte. Daneben kann Prof. Hademar Bankhofer eine Vielzahl an weiteren Ehrungen und Auszeichnungen vorweisen, darunter den Kulturpreis der Stadt Klosterneuburg (1976), den Großen Deutschen Künzle-Preis (1983), das Goldene Ehrenzeichen des Landes Wien (1989), die Ehrenmedaille für Wissenschaft & Kunst der Albert Schweitzer Gesellschaft (1997), den Euro Crystall Globe (1997) und die Goldene Verdienstmedaille des Kneipp-Bundes (1998).
Hademar Bankhofer ist verheiratet und Vater eines Sohnes, der ebenfalls erfolgreich in der Medienbranche tätig ist. Da dieser auch den Namen Hademar trägt, ist er - vermutlich zur besseren Unterscheidung - auch unter seinem Spitznamen "Hadschi" Bankhofer bekannt. "Mr. Gesundheit" lebt auch privat ganz nach den von ihm propagierten Prinzipien: Mit seiner Frau Lizzy baut er eigenes Obst und Gemüse sowie viele Kräuter an, die er von eigenen Ziegen und Schafen düngen lässt. Dass die Ernährung im Hause Bankhofer einfach gesund sein muss, liegt auf der Hand - wenngleich der Herr Professor zugibt, in der Küche ein Chaot zu sein...

Prof. Hademar Bankhofer im Gespräch:

astroblick: Herr Prof. Bankhofer, Sie haben einst Ihre Lebensweise von heute auf morgen geändert. Woher nahmen Sie die Disziplin und den eisernen Willen, das durchzuziehen?
Prof. Bankhofer: Das war kein eiserner Wille. Das war einfach der Wunsch, nicht frühzeitig als kranker Mensch zu sterben, sondern fit durchs Leben zu gehen. Und da ich schon sehr schnell nach einem völlig geänderten Ernährungsplan gesund und vital war, hatte ich den Beweis, dass man es schaffen kann und dass es Sinn macht, selbst etwas für die Gesundheit zu tun. Dabei hatte ich natürlich das große Glück, dass meine Frau Lizzy, mit der ich seit 35 Jahren verheiratet bin und die ich seit 40 Jahren kenne, sofort mitmachte, das Brot selbst zu backen begann, den weißen Zucker aus dem Haus eliminierte und eine Kornmühle anschaffte, damit wir täglich das Bio-Getreide mahlen können.
Ich lebte als Zeitungsreporter sehr ungesund, ernährte mich von eiskalten gezuckerten Limos und von Wurstsemmeln. Ich bekam Gastritis und mehrere Nierensteine. Da ich nach jedem Stein von den Ärzten neue Verbote bekam, was ich alles nicht essen durfte, getraute ich mich dann nur noch, Kekse und Mineralwasser zu konsumieren. Von einem Extrem also zum anderen.
In dieser Zeit hatte ich das Glück, dass ich über den damaligen Fernsehdirektor des ORF, Prof. Dr. Helmut Zilk, den Weltmeister im Radrennfahren, Ferry Dusika, kennen lernte. Er wurde mein großer Lehrer, denn er befasste sich damals schon - für sich und seine jungen Radsportler - mit gesunder Ernährung. Ich saß mit ihm nächtelang zusammen. Er nahm mich zu Seminaren von Ralph Bircher mit, dem Enkel des Dr. Bircher-Benner, der das Müsli erfand. Ich lernte die Bedeutung von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Enzymen, Ballaststoffen und Vollkornprodukten kennen. Und ich war bereit für den Einstieg ins gesündere Leben. Ich machte das aus Überzeugung mit viel Freude. Und daher bin ich auch heute bemüht, meinen Lesern, Hörern und Zuschauern zu zeigen, dass es Spaß macht, etwas für die Gesundheit zu tun.

astroblick: Wie leicht fiel Ihnen als Journalist für Printmedien der Einstieg in die Fernsehbranche? Angeblich waren Sie bei Ihrer ersten Sendung sehr aufgeregt?
Prof. Bankhofer: Ich schrieb Gesundheits-Berichte für Zeitungen und Magazine. Ich begann Bücher zu schreiben. Die Bücher erregten Aufsehen, zum Beispiel "Essen ohne Gift" sowie "Hexenschuss & Heiserkeit " 999 Tipps für die Gesundheit?. Und da damals Walter Schiejok im Auftrag von Gerd Bacher die Service-Reihe "Wir" im Vorabendprogramm des ORF neu gestalten und modernisieren sollte, wurde ich gefragt, ob ich einen Tag zum Thema Gesundheit und Wellness moderieren und zu Probeaufnahmen ins ORF-Zentrum kommen möchte. Natürlich hatte ich sofort Lust dazu.
Es kamen aufregende Wochen: zahllose Proben fürs Moderieren und für Studiogespräche. Und dann ging's los: im Januar 1985. Ich habe mir einmal aus Spaß diese erste Sendung angesehen. Ich stehe da an einem Bücherregal, halte mich krampfhaft fest, weil ich so aufgeregt bin. Ich musste sehr schmunzeln und habe mich sofort daran erinnert, wie nervös ich damals war. Das hat sich aber bald gegeben. Und dann sind das Moderieren und das Auftreten im Fernsehen zu einer Begeisterung geworden. Ich bin ja spät entdeckt worden. Da war ich 44 Jahre.

astroblick: Wie gelingt es Ihnen, trotz der Vielzahl an Büchern und Berichten immer wieder neue Themen zu finden?
Prof. Bankhofer: Das Thema Gesundheit ist spannend wie ein Krimi. Jeden Tag werden neue Erkenntnisse bekannt, neue Studien veröffentlicht. Man muss da immer auf dem Laufenden bleiben. Darum halte ich ständigen Kontakt zu vielen Universitäten in aller Welt, zu vielen Wissenschaftlern und Ärzten, nehme an vielen Medizin- und Naturheil-Kongressen teil. Ich bin auch in etlichen deutschen Institutionen vertreten. Ich sitze im Kuratorium der Gesellschaft für Ernährungsmedizin, bin im wissenschaftlichen Beirat der Forschungsgesellschaft für Aminosäuren und in der Gesellschaft für Gesundheit und Ernährung. Ich bin Lehrbeauftragter an den Universitäten Leipzig und Siegen, komme immer wieder ehrenvollen Einladungen an die Harvard Universität in Boston, USA, an die Tufts Universität, ebenfalls in Boston und an die Universität von North Carolina, USA, nach. Ich durfte als bisher einziger Österreicher in Zusammenarbeit mit dem Weizmann Institut in Jerusalem den größten Kongress zum Thema Immunologie moderieren. Ich lese laufend internationale Medizin-Zeitschriften, habe engen Kontakt zu der Berliner Charite, der Freien Universität in Berlin und natürlich dem Institut für Sozialmedizin an der Universität Wien. Hier verdanke ich dem Leiter, Prof. Dr. Michael Kunze, sehr viel.

astroblick: Nach weit verbreiteter Meinung ist eine gesunde Lebensweise stets mit einer gewissen Lustfeindlichkeit verbunden. Wie stehen Sie persönlich zu Steak, Torte und Wein?
Prof. Bankhofer: Es stimmt in keiner Weise, dass gesundes Leben keinen Genuss darstellt. Es ist ja nahezu alles erlaubt, alles in Maßen. Viel Obst und Gemüse ist doch köstlich. Ein Steak gehört auch dazu. Fleisch ist ein wertvoller Lieferant für Eiweiß, B-Vitamine und Eisen. Hühnerfleisch liefert Zink für die Immunkraft. Nur Zucker sollten wir sehr reduziert konsumieren und auch Kohlenhydrate, vor allem Weißmehlprodukte. Wobei die gesündesten Kohlenhydrate vom Vollkornbrot kommen. Auch Alkohol - zum Beispiel Rotwein oder Bier - kann in Maßen gesundheitsfördernd sein. Schauen Sie sich die japanische und chinesische Küche oder die mediterrane Küche an. Alles Köstlichkeiten und sehr gesundheitsfördernd. Es kann mir doch keiner sagen, dass Fastfood und überzuckerte Limos der Olymp des Hochgenusses sind!
Unser Problem ist, dass viele Menschen heute verlernt haben, in der Küche voll Begeisterung zu kochen, und durch viele Industrieprodukte den Geschmack fürs Feine und wirklich Gute verloren haben. Auch wer wenig Zeit hat, kann köstlich und gesund leben. Nehmen Sie einen Wok, geben Sie ein paar Tropfen Öl hinein, den Inhalt von einem Packerl Tiefkühl-Mischgemüse, das schon geputzt und gewaschen ist, dazu ein wenig Sojasoße und Gewürze. Vielleicht etwas Hühner- oder Putenfleisch oder Fisch. Eine Super-Mahlzeit, im Nu zubereitet.
Vorsichtig muss man beim Dessert sein: bei Torten, Kuchen usw. Meine Schwäche ist Karamellcreme. Aber, wenn man grundsätzlich gesund lebt, kann man auch sündigen. Ich schreibe in vielen meiner Bücher immer wieder: Wir alle sündigen beim Essen dreimal täglich. Lasst uns weitersündigen, aber nur noch dreimal die Woche. Das ist OK. Mit diesen Sünden wird der Körper locker fertig. Davon wird er nicht krank und dick.

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astroblick: Wo sehen Sie die Grenzen der Naturheilkunde? Gibt es solche?

Prof. Bankhofer: Natürlich hat die Naturheilkunde ihre Grenzen. Genauso, wie man ehrlich zugeben muss: Auch bei naturheilkundlichen Präparaten gibt es unerwünschte Nebenwirkungen, wie etwa beim Johanniskaut, das sehr lichtempfindlich macht und die Blutfließeigenschaften von Makumar-Patienten stören kann, oder wie Knoblauch, der die Blutgerinnung verstärkt. Da gibt es viele Beispiele. Schauen Sie: Hippokrates, der Vater der Medizin im antiken Griechenland, hat Beides als eine Einheit gesehen: die Schulmedizin und die Naturheilkunde, zwei Disziplinen, die sich harmonisch ergänzen.
Ich sage: Es gibt keine zwei Medizinen, nur eine mit verschiedenen Ansätzen. Ich denke, wir sollten alle viel mehr ganzheitlich denken, vor allem in der Vorsorge. Der ganze Körper muss gesund erhalten werden. Wenn wir krank werden, dann sollten wir zuerst immer die Natur zurate ziehen, nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen. Wenn die Natur aber nicht mehr wirkt, dann müssen die Methoden der klassischen Medizin eingesetzt werden. Wobei man aber sagen muss, dass mit natürlichen Therapien - etwa in der Homöopathie, der Akupunktur und in der Phytotherapie - heute oft erstaunliche Behandlungserfolge erzielt werden. Wir leben ja Gott sei Dank in einer Zeit, in der die Schulmedizin viele naturheilkundliche Methoden längst anerkennt und auch nützt, wie etwa die Akupunktur oder die Kneipp-Anwendungen.

astroblick: Sie sind ein viel beschäftigter Mann - Bücher, Zeitschriften, Rundfunk, Fernsehen. Wie schaffen Sie es, all diese Aufgaben wahrzunehmen, ohne den Stress früherer Tage wieder aufkommen zu lassen?

Prof. Bankhofer: Keiner von uns kann heute dem Stress entgehen. Es ist unrealistisch, wenn man den Rat bekommt: Meide den Stress! Wir müssen es umgekehrt anpacken. Wir müssen uns stressfest machen. Dann kann uns der Stress nichts anhaben. Dafür gibt es die 5 großen L: Lernen, also geistig fit bleiben, Laufen, also Sport treiben, um Glückshormone zu produzieren, Lachen, also einmal am Tag Heiterkeit ins Herz lassen, Lieben, also partnerschaftliche Zärtlichkeit, Zuneigung und auch Sex genießen. Das sind gute Waffen gegen Stress. Und Lecithin, weil es Nerven- und Gehirnzellen stark macht gegen Belastungen. Naturlecithin aus der Sojabohne, wie man es in der Apotheke als Kautabletten oder in flüssiger Form bekommt, ist da die optimale Form.
Doch verrate ich Ihnen ein Geheimnis, das eigentlich gar keines ist: Wer das, was er tut, mit Freude und Begeisterung macht, erlebt ja keinen Negativ-Stress. Egal, ob ich am Computer sitze und ein Buch oder Kolumnen schreibe, ob ich im Hörfunk- oder Fernseh-Studio bin und an einer Sendung teilnehme, oder ob ich vor 300 oder gar 1.000 Menschen einen Vortrag halte oder an einer Uni eine Vorlesung oder ein Blockseminar abhalte: Es sind da immer neue Impulse, Eindrücke und Begegnungen mit neuen Menschen. Da erhole ich mich mit der einen Tätigkeit von der anderen und tanke beim Arbeiten neue Kraft. Und meine Frau schafft zuhause letztlich die Höhle, in der ich dann komplett neu auftanken kann.

astroblick: Sie sind als medizinischer Journalist ein Mann der Wissenschaft. Haben Sie eigentlich auch einen Bezug zu esoterischen Themen?

Prof. Bankhofer: Esoterische Themen haben mich immer schon interessiert. Doch ich versuche, die Spreu vom Weizen zu trennen, weil es auf diesem Gebiet sehr viel Scharlatanerie und Schwindel gibt. Der Begriff Esoterik ist heutzutage sehr weit gesteckt.

astroblick: Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus? Haben Sie schon das nächste Buch in Vorbereitung? Sind eigene Fernsehsendungen geplant?

Prof. Bankhofer: In den nächsten Tagen erscheint ein neues Buch von mir, eine Sammlung zahlloser Rezepte und Tipps aus meinen Fernsehsendungen der letzten Jahre. Das ist "Das große Buch vom gesunden Leben", 430 Seiten stark. Und kurz darauf, Anfang April, erscheint ein Buch mit dem ich die Öffentlichkeit aufrütteln möchte. Es trägt den Titel "Mein Rat bei lästigen Beschwerden. Kompetente Hilfe bei Tabukrankheiten". Ich decke in dem Buch auf, wie viele Krankheiten und gesundheitliche Störungen verschwiegen und dadurch viel zu spät behandelt werden, weil keiner darüber zu reden wagt: Hämorrhoiden, Blähungen, Schnarchen, Blasenschwäche, Orgasmusprobleme der Frau, Potenzprobleme des Mannes, Nachtblindheit, Durchfall und vieles andere mehr. Ich möchte erreichen, dass man darüber mit dem Arzt viel offener spricht.
Im Fernsehen warten bei der ARD und beim ZDF wunderschöne neue Aufgaben auf mich. Ich habe Einladungen in namhafte Talkshows, mache meine Sendungen "Rat & Tat Gesundheit" beim SWR, aber auch "Service Trends" beim HR weiter, stehe aber vor 2 neuen Projekten im deutschen Fernsehen, über die ich im Augenblick noch nichts verraten möchte.
Meine Tätigkeit beim ARD-Morgenmagazin, wo wir jeden Morgen rund 4, 2 Millionen Zuschauer haben, bedeutet mir sehr viel. Da haben wir für die Internationale Funkausstellung im September auch neue Pläne?

Bücher:

  • Das große Buch vom gesunden Leben , Kneipp Verlag, Leoben
  • Mein Rat bei lästigen Beschwerden - Kompetente Hilfe bei Tabuerkrankungen, Südwest Verlag, München
  • Das Glück, gesund zu bleiben, Herbig Verlag, München
  • Das neue Verdauungs-Training, Herbig Verlag, München
  • Das große Gesundheitsbuch für das ganze Jahr , Bassermann Verlag, München
  • Die 500 besten Vital-Tipps, Kneipp Verlag, Leoben
  • Meine erfolgreichsten Fastenkuren, Kneipp Verlag, Leoben
  • Die heilenden Kräfte des Nopal-Kaktus, Kneipp Verlag, Leoben
  • Fit und vital in den Frühling, Kneipp Verlag, Leoben
  • Gesund & fit in den Urlaub, Kneipp Verlag, Leoben
  • Winter-Wellness , Kneipp Verlag, Leoben
  • Gesund & fit mit Tiefkühlkost, Kneipp Verlag, Leoben
  • Gesunde Beine - schöne Beine, Kneipp Verlag, Leoben
  • Gesundheit aus dem Kochtopf, Kneipp Verlag, Leoben
  • Lebenselixier Lecithin, Kneipp Verlag, Leoben
  • Sanfte Medizin: 1000 Hausmittel für Ihre Gesundheit, Kneipp Verlag, Leoben