Das Geheimnis der Mondpausen

Jeder esoterisch interessierte Mensch kennt Mondphasen und Mondstände. Was aber sind Mondpausen und was hat es mit diesen auf sich?

Wer von uns kennt nicht dieses Gefühl der Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit und fehlenden Motivation, das ihn bisweilen beschleicht? Es ist nicht nur der individuelle Gemütszustand und es sind auch nicht immer die persönlichen Lebensumstände, die für diese gelegentliche innere Lähmung verantwortlich sind: Oft ist es der Erdtrabant, der hierbei ein Wörtchen mitzureden hat, indem er eine so genannte „Mondpause“ einlegt!
Wie muss man sich das nun vorstellen? Die wesentlichen Faktoren des Mondkalenders sind die Mondphasen (Neumond, zunehmender Mond, Vollmond, abnehmender Mond) und die Mondstände (Stellung des Mondes in einem der zwölf Sternzeichen). Während die vier Mondphasen rund 29 Tage dauern, erfolgt der Übergang von einem Tierkreiszeichen in das nächste etwa alle zwei bis drei Tage. Dieser Übergang erfolgt aber nicht nahtlos, sondern die Kräfte des Mondes legen eine Pause ein, in der keines der beiden benachbarten Sternzeichen eine Wirkung ausübt. Diese Phase bezeichnet man als „Mondpause“.
Man könnte es auch so ausdrücken, dass sich der Mond dem Einfluss eines Tierkreiszeichens entzogen hat, aber beim anderen Sternzeichen noch nicht so recht angekommen ist. Am 3. Mai würde sich der Erdtrabant beispielsweise in einem solchen Niemandsland befinden: An diesem Tag verlässt der Mond das Sternzeichen Löwe um 0.09 Uhr und betritt das Tierkreiszeichen der Jungfrau erst um 6.38 Uhr. Der Zeitraum dazwischen ist die Mondpause.

Wie wirkt sich eine Mondpause aus?

Zumeist spürt man eine Mondpause zu allererst an sich selbst. Tätigkeiten gehen nur schwer von der Hand, alles erscheint einem zu mühselig, auf nichts hat man Lust. Man hat scheinbar grundlos schlechte Laune und fühlt sich mitunter sogar ein wenig gereizt. In weiterer Folge bemerkt man ähnliche Verhaltensweisen auch an seinen Mitmenschen. Üble Laune, schlechte Stimmung und „bad vibrations“, wohin man blickt – dazu noch eine ordentliche Portion Misstrauen, Distanziertheit und mangelnde Kritikfähigkeit!
Sollten Sie am 3. Mai nächtens arbeiten müssen oder als Nachtschwärmer um die Häuser ziehen, so werden Sie bemerken, wie sehr sich doch die allgemeine Stimmung vor Mitternacht, die noch vom offenen, impulsiven und energiegeladenen Löwen bestimmt wird, von jener nach Mitternacht unterscheidet, wenn die Mondpause unseren Geist mit bleiernen Gewichten versieht!
Die Mondpause am 3. Mai sollte jedoch den wenigsten von uns Kummer bereiten, zumal die meisten zwischen 0.09 Uhr und 6.38 Uhr den Schlaf der Gerechten schlafen werden. Ganz anders sieht die Sache aber aus, wenn die Mondpause am helllichten Tag über die Bühne geht, wie dies zum Beispiel am 7. Mai der Fall ist: Dann dauert die Ruhephase des Erdtrabanten zwischen den Sternzeichen Waage und Skorpion von 12.03 Uhr bis 18.49 Uhr und erstreckt sich damit über mehr als einen halben Arbeitstag!

Wie geht man mit einer Mondpause um?

Wie soll man sich also während einer Mondpause am besten verhalten? Die Grundregel lautet: „Wenn der Mond Pause macht, sollten Sie das auch tun!“ Als erste Konsequenz daraus sollten Sie das Wissen um Ihr Handicap und Ihre Fehleranfälligkeit nützen und sich keine wichtigen Dinge vornehmen. Als zweite Schlussfolgerung sollten Sie die Tatsache, dass auch die anderen gehandicapt und fehleranfällig sind, berücksichtigen und – je nach Ihrer Intention – Verständnis zeigen oder diese Schwäche ausnützen.
Die Zeitpunkte der Mondpausen zu kennen, kann also sehr vorteilhaft sein. Wenn Sie wissen, wann Ihre Leistungsfähigkeit durch den Erdtrabanten beeinträchtigt wird, dann können Sie wichtige Aufgaben und Projekte so planen, dass diese nicht gerade in diese Phase der inneren Blockaden fallen. Es hätte keinen Sinn, etwas in Angriff zu nehmen, wenn einem der nötige Elan und die gebotene Kreativität dazu fehlen. Wenn Sie dagegen Ihre Vorhaben strategisch klug auf die Zeit vor oder nach einer Mondpause verlegen, dann können Sie unnötige Fehler vermeiden!
Wie erwähnt, wissen Sie dann aber nicht nur Ihre eigenen Schwächen besser einzuschätzen, sondern sind auch Ihren Konkurrenten oder Rivalinnen um eine ordentliche Nasenlänge voraus. Während diese sich redlich abmühen und doch keine durchschlagenden Erfolge erzielen, sammeln Sie in dieser Zeit Ihre Kräfte, um anschließend mit frischem Elan auf die Überholspur zu wechseln!

Was ist zu tun und was zu lassen?

Natürlich heißt das jetzt nicht, dass Sie sich eine ganze Mondpause lang nur hinsetzen und die Hände in den Schoß legen müssen. Grundsätzlich können Sie sehr wohl aktiv werden – solange Sie entsprechend auf die Mondpause vorbereitet sind! Sie müssen genau wissen, was Sie zu tun haben und bei all Ihrem Handeln ganz besonders darauf achten, dass Ihnen kein Fehler unterläuft. Bedenken Sie auch stets, dass die Reaktionen Ihrer Umgebung auf Ihre Aktivitäten anders und vermutlich auch heftiger ausfallen als sonst!
Keinesfalls sollten Sie sich aber in Abenteuer stürzen – also Maßnahmen ergreifen, die unausgegoren und nicht durchdacht sind. Sie haben während der Mondpause nicht den Überblick, um zu improvisieren und werden zwangsläufig danebengreifen. Machen Sie keine Versprechungen, leisten Sie keine Schwüre und unterschreiben Sie keine Verträge, wenn all das nicht schon im Vorfeld geklärt ist!
Hüten Sie sich auch vor körperlichen Strapazen oder gefährlichen Sportarten, sondern warten Sie, bis die Mondpause vorbei ist! Die genauen Tage und Uhrzeiten aller Mondpausen im Monat Mai sind dem aktuellen Mondkalender in dieser Ausgabe zu entnehmen.

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