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Mehr als ein Viertel der Bevölkerung empfindet die Nacht nicht als erholsame Pause für Körper und Geist, sondern als schlimme dunkle Zeit, in der man trotz aller Erschöpfung keinen Schlaf findet. Anstatt sich auszuruhen, wälzt man sich gepeinigt von den Gedanken an die immer schwerer zu bewältigenden Aufgaben des nächsten Tages unruhig im Bett hin und her - und der nächste Morgen beginnt wieder mit Zerschlagenheit, und schlechter Laune. Kein Wunder, denn genügend Schlaf ist langfristig gesehen eine essentielle Voraussetzung für unsere Gesundheit. Unser Körper braucht ihn unbedingt, um sich zu regenerieren.
Wenn der Mensch einschläft, werden seine körperlichen Funktionen herabgesetzt: Blutdruck und Puls verringern sich und der Stoffwechsel läuft sozusagen auf Sparflamme. Der Körper reagiert weniger empfindlich auf äußere Reize. Muskeln, die für die aufrechte Haltung gebraucht werden, können sich ausruhen und der Druck auf die Bandscheiben fällt weg. Dadurch wachsen wir jede Nacht bis zu zwei Zentimeter, die wir dann allerdings tagsüber wieder einbüßen.
Schon nach einer einzigen Nacht, in der wir schlecht oder zu wenig geschlafen haben, fühlen wir uns wie gerädert: Wir haben mit Müdigkeit zu kämpfen, sind schlapp, und es bereitet uns Schwierigkeiten, uns zu konzentrieren. Außerdem sind wir nervös und leicht reizbar. Auch die Schönheit wird in Mitleidenschaft gezogen: Dunkle Ringe unter den Augen und fahle, glanzlose Haut. Da hilft oft nur der tiefe Griff in den Schminkkoffer. Fehlt dem Menschen über einen längeren Zeitraum hinweg der gesunde Schlaf, muss er mit ernsthaften Gesundheitsproblemen rechnen: Das Immunsystem wird geschwächt, außerdem steigt das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Laut amerikanischer Studien kann Schlafmangel den Alterungsprozess beschleunigen. Außerdem besteht die Gefahr von Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck sowie Gedächtnisverlust. Erschreckend und gleichzeitig ein deutlicher Hinweis auf die Wichtigkeit des Schlafes sind die Auswirkungen totaler Schlaflosigkeit: Schon nach drei Tagen werden Seh- und Hörvermögen beeinträchtigt, und es können Halluzinationen auftreten.
Auch die Seele braucht den Tiefschlaf, vor allem aber braucht sie die Träume. Im Traumgeschehen werden Erlebnisse des vergangenen Tages, aber auch schon längst zurückliegende Ereignisse, verarbeitet. Weckt man einen Menschen über mehrere Nächte immer gerade dann auf, wenn er die Tiefschlafphase erreicht hat, also zu Träumen beginnt, so bekommt er Angstzustände und verfällt nach einiger Zeit in tiefe Depression.
Wie viel Schlaf braucht der Mensch? Nun, eine für jeden gültige Regel gibt es nicht. Vielmehr ist das Schlafbedürfnis eine individuelle Angelegenheit, die von verschiedenen Faktoren abhängt. Entscheidend ist aber nicht nur die Schlafdauer allein.
Ob wir uns ausreichend regenerieren und erholen, hängt unter anderem davon ab, zu welchen Zeiten wir schlafen. Auch sollte man seine Schlafenszeiten nicht ständig ändern, sondern lieber einen einigermaßen konstanten gleichmäßigen Rhythmus beibehalten. Am wichtigsten ist jedoch die Qualität des Schlafes, also ob wir durchschlafen und die nötigen Tiefschlafphasen erreicht werden, denn nur dann ist der Schlaf wirklich erholsam.
Um Störungen festzustellen und zu beheben, und so ein gesundes Schlafverhalten wieder herzustellen, kann man sich vielerlei Techniken, Hausmitteln und wohlmeinenden Ratschlägen bedienen. Am besten man informiert sich durch die richtige Fachliteratur und findet für sich selbst heraus, welche Tipps am effizientesten helfen können.
Die Sternzeichen und der Schlaf
Widder
Normalerweise braucht der Widder nicht viel Schlaf. Zu aufregend und spannend ist das Leben. Schlafprobleme hat er selten. Und wenn, dann sind sie krankheitsbedingt. Er neigt nämlich zu Kopfschmerzen, die ihn auch nachts überfallen können. Dagegen hilft ihm am besten leichte Gymnastik. Als Feuerzeichen spricht er auf alles an, was die Muskeln beeinflusst.
Stier
Der geruhsame, bedächtige Stier schläft leidenschaftlich gern, lang und viel. Meistens gelingt ihm das auch recht gut. Da er aber als ausgesprochener Genussmensch auch abends manchmal viel zu viel isst, kann es geschehen, dass ihn Verdauungsbeschwerden am Einschlafen hindern. Aber das dauert meistens nicht lange, und dann ruht er die ganze Nacht friedlich in Morpheus Armen.
Zwillinge
Das beweglichste Zeichen von allen ist nicht nur am Tag, sondern auch der Nacht flott unterwegs. Zwillinge brauchen immer neue Eindrücke, sonst langweilen sie sich. Oft können sie diese Reizüberflutungen nicht verarbeiten. Die Folgen sind Nervosität, Hast und überreizte Nerven. Deswegen, und vielleicht auch, weil diese Nachteulen oft zu viel rauchen, haben Zwillinge häufig mit Einschlafschwierigkeiten zu kämpfen.
Krebs
Der Krebs ist empfindsam und seelische Unordnung schlägt sich bei ihm auf den Magen. Das kann zu massiven Schlafstörungen führen. Als Wasserzeichen spricht er natürlich auf Wasserbehandlungen an. Duftende warme Bäder und Kräutertees vor dem Zubettgehen verschaffen ihm die nötige Nachtruhe.
Löwe
Weil der Löwe sich immer zu viel zumutet, hat er oft Schwierigkeiten, sich richtig zu entspannen. Denn auch Löwen sind nur begrenzt belastbar. Es gelingt ihm nicht immer, die ganze Nacht friedlich durchzuschlafen. Vorsicht mit starken Schlafmitteln! Löwen neigen dazu, sich mit Medikamenten einzudecken.
Jungfrau
In dem Bemühen stets perfekt zu sein, hat die Jungfrau Probleme damit, sich fallen zu lassen. Das Einschlafen wird ihr daher manchmal schwer gelingen. Wenn sie aber einmal im Tiefschlaf ist, kann sie bis zum Morgen kaum etwas wecken.
Waage
Waage-Menschen haben meistens keine Schlafschwierigkeiten. Aber sie brauchen Schönheit und völlige Harmonie im Leben. Fehlen diese Umstände, werden sie unausgeglichen und nervös. Dann kann es passieren, dass sie stundenlang hellwach im Bett liegen und grübeln.
Skorpion
Der Skorpion neigt dazu, Ärger, Frust und Beleidigungen hinunter zu schlucken. Die Seele, der das nicht behagt, wehrt sich. Und so verbringen Skorpione oft lange einsame Nächte. Es ist ihnen schwer zu helfen, weil alles tief unter der Oberfläche versteckt ist.
Schütze
Schützen sind fast immer optimistisch, sie nehmen das Leben von der leichten Seite. Durchwachte Nächte kennen sie kaum. Höchstens sie haben in ihrem Hang zur Unmäßigkeit abends zu viel gegessen und Magen und Verdauungsorgane zu sehr belastet.
Steinbock
Wenn dem Steinbock nicht Außergewöhnliches widerfährt, schläft er gut und wacht, ausgeruht und munter, zeitig in der Früh auf. Steinböcke sind meistens ausgeprägte Morgenmenschen.
Wassermann
Der Wassermann neigt dazu, ein recht unregelmäßiges Leben zu führen. Das hat zur Folge, dass sich auch sein Schlafrhythmus ständig ändert. Er kann daher schwer einschlafen und wacht in der Nacht des Öfteren auf. Am morgen fühlt er sich dann wie gerädert.
Fische
Morpheus, der Gott des Schlafes, hat diese empfindlichen Wesen unter seine Fittiche genommen. So wird auch klar, dass sie meistens zu Morgenmuffeln gehören, die nur langsam zu sich kommen, um spät in der Nacht richtig aufzublühen. Für viele Fische-Menschen spielt der Schlaf eine ganz besondere Rolle, denn sie brauchen ihn wie kaum etwas anders für ihr Wohlbefinden. Zuwenig Schlaf kann den Fische-Typ nachhaltig aus dem Gleichgewicht bringen.