Angela aus Hamburg schreibt:
„Ich bin jetzt 39 Jahre und habe mich von meinem Freund vor einem halben Jahr getrennt, da ich nicht schwanger wurde, wir wünschten uns aber so sehr Kinder. Ich hab die Schuld meinem Freund gegeben und weiß jetzt gar nicht, was ich machen soll. Da ich sehr attraktiv bin, habe ich viele Verehrer in meiner Warteschleife, aber wenn ich das Thema Kinderkriegen anspreche, suchen sie entweder das Weite oder sie sagen mir, dass auch ihr Familienwunsch noch nicht abgeschlossen ist und sie sofort aktiv werden wollen. Aber ich will doch nicht nur meine Gebärmutter zur Verfügung stellen. Was bitte raten sie mir?“
Liebe Angela, ich versteh ihr ambivalentes Gefühl, aber bitte überstürzen sie jetzt nichts. Warten Sie bitte ab, bis der richtige Vater für ihr Kind auf Sie zukommt. Sie werden ihn im Sommer kennenlernen und soviel verrate ich Ihnen schon, sie kennen ihn nicht aus der Vergangenheit. Seien Sie bitte geduldig mich sich selbst und genießen Sie bis dahin Ihr Leben.
Hendrik aus Dortmund schreibt:
„Vor über 3 Jahren starb meine geliebte Frau an Krebs. Obwohl ich eine gutgehende Firma habe und meine Hunde, auch eine Tochter und Enkelkinder sehne ich mich so sehr nach einer neuen Liebe. Aber ich kann meine Frau einfach nicht loslassen. Ich hatte in der Vergangenheit Kontakte zu einigen netten Damen, aber wenn es ernst wird, ziehe ich mich zurück und erfinde irgendwelche Ausreden, warum es nicht passt. Jetzt überleg ich mir, ob ich meine Firma verkaufe und auswandere. Geld habe ich genug. Was meinen Sie?“
Lieber Hendrik, bitte bedenken Sie, dass Sie Ihre Verlustängste auch mit ins Ausland nehmen.
Ich empfehle Ihnen zunächst in Deutschland zu bleiben und sich in Ruhe und ohne Hektik eine neue Partnerin zu suchen. Seien Sie bitte versichert, auch Sie werden noch einmal eine neue Liebe finden und es ist doch viel schöner, wenn Sie dann vielleicht zusammen eine Weltreise machen oder gemeinsam auswandern. Ihre Seele und Ihr Herz brauchen Zeit, um diesen schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten. Aber, Sie sind ja nicht allein.
Elke aus Bad Homburg schreibt:
Letztes Jahr Weihnachten im Skiurlaub habe ich mich in einen verheiratete Mann verliebt, der ca. 250 km von mir entfernt wohnt, seit knapp einem Jahr bin ich seine Geliebte, er kommt ab und zu in mein Haus und bleibt entweder über das Wochenende oder einige Tage. Seine Frau hat meine Telefonnummer gefunden und beschimpft mich am Telefon, nicht nur Zuhause auch an meinem Arbeitsplatz. Ich mag ihn sehr und er hat auch mir seine Liebe gestanden. Jetzt will er bei mir einziehen und seine Frau verlassen. Es gibt da ein Problem, ich bin mir nicht sicher, ob ich das will, u.a. auch deshalb nicht, weil ich noch einige Jahre arbeite, ich liebe meinen Beruf und er schon Rentner ist. Was meinen Sie?“
Liebe Elke, ich kann Sie gut verstehen, lassen Sie sich bitte nicht darauf ein. Sagen Sie ihm bitte, er soll erst seine Situation klären, sich scheiden lassen oder zumindest die Scheidung einreichen. Da Sie ja einen verantwortungsvollen Beruf haben, bei dem Sie den kompletten Einsatz bringen müssen, brauchen Sie keinen Ärger. Aber auch für Sie gibt es eine komplett neue Liebe, allerdings dauert das nicht bis zum Spätsommer. Bedenken Sie bitte, wenn Ihr Lover bei Ihnen einzieht und seine Frau wieder Stress macht, können Sie sich nie sicher sein, dass er nicht wieder zurück geht, zumal er ja in Ihrem Ort auch niemanden kennt.
Rita aus Berlin schreibt:
„Vor 3 Monaten habe ich auf einem Straßenfest einen Mann kennengelernt und wir haben uns ineinander verliebt. Bitte schauen Sie mal in den Sternen, ob ich ihn für immer behalten darf, denn ich bin schon 52 Jahre alt und wünsche mir nichts sehnlichster als einen Freund bis zum Lebensende. Wir sind beide im Sternzeichen Jungfrau.“
Liebe Rita, das ist wirklich eine gute Konstellation. Ja, ich sehe, dass Sie zusammenbleiben werden, ab er bitte, lassen Sie ihn an der langen Leine, er braucht seine Freiheit und klammern sie bitte nicht zu sehr, sonst vergraulen Sie ihn, bitte nicht ständig am Arbeitsplatz mit SMS überhäufen und bitte auch keine Zeichen von Eifersucht, ich sehe, dass Sie spätestens im Herbst 2008 eine gemeinsame Wohnung beziehen werde und wünsche Ihnen viel Glück.
Otger aus Stadtlohn schreibt:
„Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Innerhalb von 1 Jahr habe ich über Singlebörsen ca. 100 Frauen getroffen. Am Telefon finden Sie mich alle toll und erzählen dann, dass sie mit mir zusammenleben wollen, obwohl sie mich noch gar nicht persönlich kennen. Wenn wir uns dann treffen, sind sie auch total begeistert und dann schläft immer wieder alles ein. Alle Frauen ziehen sich zurück. Ich bin 48 Jahre und arbeite als Streetworker, d.h. mit Obdachlosen. Meinen Sie, das kann daran liegen, dass die Frauen etwas gegen meinen Beruf, d.h. meine Berufung einzuwenden haben, weil sie mit Armut nichts zu tun haben wollen?“
Lieber Otger, was Sie hier preisgeben ist sicherlich für Sie nicht schön, aber eines weiß ich, auch für Sie kommt noch die richtige Partnerin, machen Sie sich bitte nicht verrückt. Hier geht es nicht um Quantität, sondern um Qualität und hier gilt auch der Satz: Weniger ist mehr. Konzentrieren Sie sich doch bitte auf Frauen, bei denen der Intellekt mit ihrem harmoniert und Sie werden unschwer erkennen, dass es gar nicht so kompliziert und zeitintensiv ist, die Richtige zu treffen. Alles hat seine Zeit, gehen Sie im Sommer raus an Badeseen und fixieren Sie sich nicht allzu sehr auf das Internet sprich Partnerbörse, denn ich sehe hier, dass Sie Ihre Liebe in der Freizeit kennenlernen.
Britta aus Konstanz schreibt:
„Ich habe einen Mann kennengelernt, jetzt weiß ich nicht, ob es klug ist, dass ich ihm sage, dass ich auf einer Flirtline telefoniere, um mein Sekretärinnen-Gehalt aufzubessern.“
Liebe Britta, warten Sie bitte noch den nächsten Monat ab, ob die Liebelei wirklich tief genug ist, dass Sie sich öffnen können. Ein Frau ist nur dann interessant, wenn sie nicht alles sofort von sich preisgibt. Ist die Beziehung stabil genug und unterstützt Sie Venus, dann können Sie Ihren Partner gerne einweihen aber bitte nicht vorher
Mona aus Bad Vilbel schreibt:
„Ich weiß nicht, ob die Freundin meines Sohnes die Richtige ist. Sie hat noch nicht mal eine abgeschlossene Schulausbildung. Was kann ich bitte als Mutter tun, ich bin so unglücklich. Zu Ihrer Information: beide sind Mitte Zwanzig.“
Liebe Mona, machen Sie sich bitte keine Sorgen, die beiden machen ihren Weg und sie lieben sich. Lassen Sie Ihren Sohn bitte los.
Sarah aus Westerland scheibt:
„Wann kommt bitte mein Ex zurück? Wir waren 3 Jahre zusammen und er fehlt mir so sehr. Ich mag nicht allein sein. Bitte helfen Sie mir.“
Liebe Sarah, überlegen Sie bitte genau, ob Sie ihn wirklich zurück haben möchten. Oft resultiert der Wunsch lediglich aus der Einsamkeit. Machen Sie sich einfach eine Pro und Contra-Liste, so stellen Sie am einfachsten fest, ob Sie wirklich zusammenpassen.
Mathilde aus Haltingen schreibt:
Vor über 15 Jahren ist mein Enkel bei einem Unfall tödlich verunglückt – schuldlos. Die Ehe meiner Tochter ist in die Brüche gegangen, weil mein Schwiegersohn seine Trauer mit Bier zu bekämpfen versuchte. Meine Tochter ist noch immer so traurig und das tut mir so verdammt weh. Wie bitte kann ich ihr helfen?“
Liebe Mathilde, ich fürchte, Sie können einfach nur helfen, indem Sie für Ihre Tochter da sind und ihr zuhören, sie seelisch und moralisch unterstützen. Ihre Tochter darf sehr traurig sein und sich nach ihrem geliebten Sohn sehnen. Sie sollten wissen, dass bereits bei Geburt festgelegt wird, wann jemand wieder gehen muss. Wenn sich Ihre Tochter bisher noch keiner Selbsthilfegruppe angeschlossen hat, so kann ich das nur empfehlen. Dort trifft sie Menschen, die ähnliche Schicksalsschläge erlitten haben. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Tochter viel Kraft. Denken Sie bitte an die Wiedergeburt.
Viola aus Chemnitz schreibt:
„Wann wird sich meine finanzielle Situation endlich verbessern. Ich bin 25 Jahre und arbeite Teilzeit in einem Lebensmittelgeschäft. Mein Gehalt reicht grad so, um die fixen Kosten zu begleichen. Für Kleidung bleibt nichts übrig.“
Liebe Viola, ja, es ist korrekt, wir leben in einer schwierigen Phase, aber das Jahr 2008 bringt viel Glück, so auch Ihnen. Sie haben das nötige Rüstzeug, um Ihre Interessen durchzusetzen und können die Gefahren gegen ihre finanziellen Belange abwehren. Bewerben Sie sich im Frühjahr für einen Fulltime Job, eventuell steht ein Umzug ins Haus und Sie müssen in ein anderes Bundesland ziehen.
Viel Glück.
Christel, Nähe Stuttgart schreibt:
„Wir haben Ärger mit dem Vermieter, wir brauchen dringend eine neue und größere Wohnung, aber wir haben auch nicht viel Geld, wir sind schon so verzweifelt, was sollen wir noch tun? Wir standen schon zweimal kurz vor Vertragsabschluss, aber aus unerfindlichen Gründen, kam es dann beide Male doch nicht zur Unterzeichnung. Ich habe das Gefühl, dass wir uns im Kreis drehen.“
Liebe Christel, machen Sie sich bitte nicht unnötig Sorgen, wenden Sie sich doch an das Wohnungsamt bzw. die Stadtverwaltung dort hilft man Ihnen sicherlich gerne. Wenn Sie nicht viel Geld zur Verfügung haben, dann müssen Sie Ihre Bedürfnisse etwas herunterschrauben und vielleicht in einen Altbau ziehen, selbst renovieren oder auf Komfort verzichten. Ich sehe Sie auf jeden Fall bis spätestens August 2008 in Ihrem neuen Heim. Alles Liebe.
Lothar aus Neuendorf schreibt:
„Ich bin mir nicht mehr sicher, ob meine Frau mir treu ist und dieser Zustand macht mich fast wahnsinnig. Was soll ich bloß machen?“
Lieber Lothar, Kommunikation heißt das Zauberwort. Sagen Sie Ihrer Frau, dass Sie sich lieben, reden Sie offen mit ihr und sprechen Sie bitte auch Ihre Zweifel an. Das Jahr 2008 bringt auch Ihnen viel Glück, sie dürfen nur nicht aufhören zu kommunizieren, über Ihre Ängste und Sorgen zu sprechen. Sie werden sehen, wenn Sie sich öffnen, stehen Sie mit Ihrer Frau auf einer Augenhöhe und das ist wichtig, das darf nie vergessen werden. Beginnen Sie das Gespräch – bitte.
Josta aus Frankfurt schreibt:
„Mein Mann hat die Möglichkeit als Ingenieur in Polen eine Brücke zu bauen. Wir sind seit 25 Jahren verheiratet, unsere Söhne sind außer Haus und ich arbeite halbtags in einer Boutique, damit mir die Decke nicht auf den Kopf fällt. Für das Ausland bekäme mein Mann viel mehr Gehalt, aber wir haben genug Geld, wir sind darauf nicht angewiesen. Er würde gerne für 1 Jahr nach Polen gehen, aber ehrlich gesagt, sehe ich dadurch meine Ehe gefährdet, da ich nicht allein sein will und mein Mann mit seinen 45 Jahren noch sehr attraktiv ist. Was soll ich bloß tun, um nicht total egoistisch zu sein?“
Liebe Josta, haben Sie schon einmal daran gedacht, mit Ihrem Mann nach Polen zu gehen? Sprechen Sie das Thema bitte offen an und erkundigen Sie sich nach seiner Meinung. Nur in einer offenen Kommunikation ist man in der Lage, auch einen Konsens zu finden. Nur Mut, Sie sind eine starke Frau, Sie schaffen das. Die Sterne sprechen für Sie.
Conny aus Lübeck schreibt:
„Ich bin Anfang 40, verheiratet und habe 2 süße Jungs, 16 und 13 Jahre alt. Mein Mann ist Akademiker und er trägt mich auf Händen. Trotzdem betrüge ich ihn immer wieder. Oft such ich einfach nur den erotischen Kick und denke mir nichts dabei, weil ich meinen Mann ja auch liebe, aber dann bekomme ich plötzlich ein schlechtes Gewissen und habe Angst, dass ich gesehen werde und man es meinem Mann zuträgt. Ich habe schon so oft versucht, nicht mehr mit anderen Männern zu schlafen, die oft auch aus anderen Kulturen kommen, aber ich bin irgendwie süchtig nach fremder Haut. Was kann ich bloß gegen meine innere Zerrissenheit tun?“
Liebe Conny, es ist an der Zeit, Farbe zu bekennen und zu Ihrem Mann zu stehen. Er hat es wirklich nicht verdient , betrogen zu werden, aber bitte, ich möchte kein Moralapostel sein, aber bedenken Sie bitte, dass Sie Ihre Familie mit Ihren Eskapaden auf’s Spiel setzen. Sie haben momentan eine gute Sternenkonstellation, kümmern Sie sich um Ihre Familie und machen Sie einen klaren Cut und trennen Sie sich von Ihrem Mann.
Lothar aus Erfurt schreibt:
„Nachdem ich meine Firma vor vielen Jahren in Süddeutschland in den Sand setzte, verlor ich nicht nur die Firma, sondern auch meine Frau und meinen Sohn. Ich bin dann nach Erfurt gezogen, wo ich mich im Touristenbüro engagiere. Ich beziehe Hartz IV und man hat mir nun einen 1 Euro Job angeboten. Das ist ja alles schön und gut, ich kann von dem Geld leben, aber ich wünsch mir nichts sehnlichster als eine Frau an meiner Seite. Aber wie bitte soll ich von so wenig Geld mal eine Frau einladen können? Und wenn die Frauen hören, dass ich Harz IV Empfänger bin und nur einen 1 Euro Job habe, drehen sie mir den Rücken zu. Logischerweise kann ich mir auch kein Auto mehr leisten und rein kulturell kann ich auch nur zu Veranstaltungen gehen, wenn ich die Karten geschenkt bekomme. Was schlagen Sie vor? Ich bin schon 51 Jahre.“
Lieber Lothar, 2008 ist ein himmlisches Glücksjahr, das allerbeste Jahr seit langer Zeit, auch Ihre Wünsche werden in Erfüllung gehen, Sie müssen nur sich selbst vertrauen. Schicken Sie Bewerbungen raus und Sie werden zum Frühsommer hin eine gute Position bekommen, die auch Ihnen einen finanziell größeren Spielraum bietet. Mit gestärktem Selbstbewusstsein läuft Ihnen dann auch eine neue Liebe über den Weg.