Der Mond in der Astrologie

Der Mond ist der einzige natürliche Satellit der Erde und umkreist diese in einer Entfernung von durchschnittlich 384.000 Kilometern. Sein Durchmesser beträgt mit knapp 3500 Kilometern etwa ein Viertel des Erddurchmessers. In der Astrologie ist der Erdmond der Herrscher des Tierkreiszeichens Krebs.
Im Gegensatz zur Sonne, die für die Aktion steht, symbolisiert der Mond die Reaktion, also das passive Prinzip. Der Mond leuchtet nicht von selbst, sondern wird beleuchtet, er gibt nicht den Takt an, sondern vollzieht den Rhythmus von Sonne und Erde nach. Das bedeutet auch, dass er wesentlich sensibler sein muss als die Sonne – und selbst sensibler als die Planeten.
Sensibilität und Emotionalität sind auch zwei der augenscheinlichsten Charaktereigenschaften des vom Mond geprägten Krebses. Krebs-Geborene streben nach einem sicheren Ort, einer Heimstätte, in der sie sich geborgen fühlen. Dazu gehört vor allem, dass sie akzeptiert und nach Möglichkeit sogar geliebt werden.
Krebse gelten als sehr empfindlich und sind besonders leicht gekränkt. Sie nehmen sich Aussagen und Handlungen ihrer Umgebung wesentlich mehr zu Herzen, als dies andere Sternzeichen tun würden. Ihre Verletzlichkeit bringt aber auch mit sich, dass sie besser auf andere Menschen eingehen und wesentlich mehr Gespür für die Gemütslage ihres Gegenübers entwickeln können: Krebse gelten als ausgesprochen gute Zuhörer.
Auch in einer Beziehung sind Krebs-Geborene zumeist besonders verständnisvoll und würden ihren Partner nie verletzen. Krebse neigen sogar dazu, in besonderem Maße am Partner zu hängen, und scheuen oft selbst in unharmonischen Beziehungen davor zurück, den Schritt der Trennung zu wagen. Diese Sentimentalität kann sogar so weit gehen, dass sie sich ungern von geliebten Gegenständen trennen oder von lieb gewonnenen Gewohnheiten Abschied nehmen.

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