Indianische Sternzeichen

In der Astrologie der nordamerikanischen Indianer spricht man nicht von Sternzeichen, sondern von „Totem“, was so viel wie Zeichen oder Schutzgeist bedeutet. Jedes der zwölf Totems wird durch ein bestimmtes Tier symbolisiert, von dem man im Zuge langer Beobachtung ganz bestimmte Verhaltensweisen abschaute. Diese typischen Eigenschaften überträgt die indianische Astrologie auf jene Menschen, die im Zeichen des jeweiligen Tieres geboren wurden.

Die Schneegans ist das Totem für alle, die zwischen 22.12 und 19.01 geboren sind. Schneegans-Menschen gelten als fleißig und ausdauernd. Auch wenn Veränderungen für Sie vorteilhaft wären, bleiben Sie lieber beim Altbewährten. Sie verfolgen ihre Ziele aber unbeirrbar und mit großer Konsequenz, was sie oft ungeduldig und etwas anstrengend für ihre Umgebung macht. Gleichzeitig sind sie aber fürsorgliche Eltern und typische Familienmenschen.

Der Otter ist das Totem für alle, die zwischen 20.01 und 18.02 geboren sind. Otter-Menschen gelten als optimistisch und humorvoll, obwohl sie gleichzeitig sehr sensibel und verletzlich sind. Auch wenn sie ihre Unabhängigkeit lieben, können sie liebevolle Familienmenschen sein. Da sie als sehr neugierig und aufgeschlossen gelten, sind sie kontaktfreudig und optimistisch. Sie sind sehr hilfsbereit und kümmern sich oft aufopferungsvoll um andere.

Der Puma ist das Totem für alle, die zwischen 19.02 und 20.03 geboren sind. Puma-Menschen sind eher Einzelgänger und wortkarge Menschen, was sie nicht gerade zu Teamplayern macht. Sie streben nicht nach Reichtum, sondern eher nach Wissen. Weil sie selbst sehr tolerante, selbstlose und loyale Zeitgenossen sind, reagieren sie auf Ungerechtigkeiten und Verletzungen zumeist sehr gekränkt und erweisen sich als äußerst nachtragend.

Der Habicht ist das Totem für alle, die zwischen 21.03 und 19.04 geboren sind. Habicht-Menschen gelten als besonders tapfer und furchtlos. Daher suchen sie oft besondere Herausforderungen, denen sie dank ihrer ausgeprägten Kreativität auch meistens gewachsen sind. Sie können sehr gut mit Menschen umgehen und legen daher auch besondere Führungsqualitäten an den Tag. Ihr ausgeprägter Intellekt steht allerdings oft im Widerspruch zu ihrem Gefühlsleben.

Der Biber ist das Totem für alle, die zwischen 20.04 und 20.05 geboren sind. Biber-Menschen sind ausgeprägte Organisationstalente, die mit großer Ausdauer und viel Liebe zum Detail ihr Leben und ihr Umfeld gestalten. Treue und Ehrlichkeit spielen für die sinnlichen Genießer eine große Rolle. Sie sind keine Freunde spontaner Entscheidungen, sondern suchen vielmehr Kontinuität. Daher überlegen sie lange, bevor sie Ihre wahren Gefühle preisgeben und Beziehungen eingehen.

Der Hirsch ist das Totem für alle, die zwischen 21.05 und 20.06 geboren sind. Der Hirsch-Geborene ist ein anmutiges Wesen, das viel Optimismus und Lebensfreude ausstrahlt. Seine fröhliche und kommunikative Art macht ihn zu einem beliebten Gesprächspartner. Leider kann sich der rastlose Mensch nur schwer auf eine einzige Sache konzentrieren. Freunde spielen aber eine große Rolle in seinem Leben und sind oft wichtiger als feste Partnerschaften, die ihn zu sehr einengen könnten.

Der Specht ist das Totem für alle, die zwischen 21.06 und 22.07 geboren sind. Alles Neue beunruhigt Specht-Menschen zutiefst. Das liegt nicht nur daran, dass der Specht vermutlich das sensibelste Totem im indianischen Horoskop ist, sondern auch daran, dass er einen ausgeprägten Nestbautrieb hat. Kontinuität und die Geborgenheit in der Familie spielen daher eine enorme Rolle. Dann erweist sich der ansonsten verschlossene Specht-Mensch auch als fürsorglicher und offener Mitmensch.

Der Stör (manchmal auch Lachs) ist das Totem für alle, die zwischen 23.07 und 22.08 geboren sind. Stör-Menschen verstehen es hervorragend, auch noch so schwierige Hindernisse zu überwinden. Mit viel Kraft, Disziplin und Ehrgeiz verfolgen sie ihr Ziel, was sie zu geborenen Führungspersönlichkeiten macht und ihnen eine ausgeprägtes Selbstbewusstsein beschert. Das kann leider so weit gehen,
dass sie anderen gerne ihren Willen aufzwingen.

Der Braunbär ist das Totem für alle, die zwischen 23.08 und 22.09 geboren sind. Braunbär-Menschen sind sehr zurückhaltend und gelten nicht gerade als die leidenschaftlichsten Zeitgenossen. Das liegt zum Teil daran, dass sie den Dingen immer genau auf den Grund gehen, bevor sie Maßnahmen ergreifen. Dennoch sind sie Romantiker, die besonders gut auf Ihr Gegenüber eingehen können. Sie lieben Ordnung und Disziplin und gelten als besonders fleißig und verlässlich.

Der Rabe ist das Totem für alle, die zwischen 23.09 und 23.10 geboren sind. Rabe-Menschen sind ausgesprochen gesellige Wesen, die Einsamkeit nur schwer ertragen. Sie sind Familienmenschen, die zusätzlich einen großen Freundeskreis pflegen. Dort sind die künstlerisch begabten Menschen aufgrund ihrer Aufrichtigkeit und Einfühlsamkeit auch sehr beliebt. Ihre soziale Ader prädestiniert sie auch für gemeinnützige Tätigkeiten.

Die Schlange ist das Totem für alle, die zwischen 24.10 und 21.11 geboren sind. Schlange-Menschen haftet stets etwas Geheimnisvolles und Unergründliches an. Wie ihre tierischen Vorbilder gelten sie oft als gefühlskalt und unnahbar. Auch wenn sie in Wirklichkeit sehr romantisch und leidenschaftlich sein können, vermögen sie ihre Emotionen nicht so zu zeigen. Listig und gebildet, wie sie meistens sind, schlängeln sie sich aber auf der Karriereleiter nach oben.

Der Wapiti (manchmal auch Eule) ist das Totem für alle, die zwischen 22.11 und 21.12 geboren sind. Wapiti-Menschen vereinen ebenso wie die namensgebende Hirschart Kraft und Verletzlichkeit. Ihre Sensibilität verleiht ihnen einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, während ihre Energie ihnen auch den Mut für Konfrontationen gibt. Wenn jemandem ein Unrecht widerfährt, dann können sie das nicht hinnehmen und sind auch bereit, sich für Fremde einzusetzen.



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