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So gesund wie köstlich: die Kokosnuss

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So gesund wie köstlich: die Kokosnuss

Die riesigen Nüsse sind nicht nur wohlschmeckend, sondern enthalten auch eine Vielzahl von Vitalstoffen, die unserem Körper und unserem Geist guttun!

Das Aroma der Kokosnuss lässt unweigerlich Bilder von einsamen Sandstränden, tiefblauem Meer und grenzenloser Urlaubsromantik aufkommen. Der unverwechselbare Geschmack macht sie zudem zu einer beliebten Zutat für exotische Gerichte, verführerische Süßspeisen und nicht zuletzt schmackhafte Cocktails. Doch die größte Nusssorte kann noch wesentlich mehr als Fernweh hervorrufen und für Gaumenfreuden sorgen: Sie enthält auch jede Menge von Vitalstoffen, die förderlich für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind!
Die Kokospalme (lat. cocos nucifera) stammt eigentlich aus Süd- und Südostasien und hat sich bis heute teilweise auf natürlichem Wege durch Anspülung, großteils aber durch den Menschen über den gesamten Tropengürtel rund um den Globus ausgebreitet. Der Name „Kokos“ leitet sich vom altgriechischen Wort „kókkos“ ab, das so viel wie „Kern“ bedeutet. Über das Spanische und Portugiesische („coco“) kam der Ausdruck dann ins Deutsche und in viele andere Sprachen.

Baum des Lebens

Im Pazifikraum bezeichnet man die Kokospalme auch als „Baum des Lebens“ – und diesen Namen trägt die Pflanze, die seit mindestens 3000 Jahren kultiviert wird, nicht ganz zu Unrecht, zumal sie nicht nur als Nahrungs- und Genussmittel dient, sondern auch für kosmetische und sogar medizinische Zwecke eingesetzt werden kann!
Die meisten Menschen haben schon einmal eine Kokosnuss in Händen gehalten und vielleicht sogar geöffnet – was bekanntlich nicht gerade einfach ist und mit einem Hammer besser funktioniert als mit einer Säge! Unter der grünen bis hellbraunen Außenhaut, die meist gleich nach der Ernte entfernt wird, liegt eine dünne Faserschicht und darunter die harte Schale. Im Inneren befindet sich das weiße Fruchtfleisch und in der Mitte das Kokoswasser.

Kokoswasser und Kokosmilch

Als Kokoswasser bezeichnet man die fast klare, süßliche Flüssigkeit, die zumeist aus der noch grünen Kokosnuss gewonnen werden kann. Solange die Nuss nicht geöffnet wird, bleibt das Wasser absolut keimfrei und kann daher auch direkt aus der Nuss getrunken werden. Kokoswasser enthält so gut wie kein Fett, während es gleichzeitig erstaunlich reich an unterschiedlichen Vitaminen, aber auch an Mineralstoffen wie Eisen, Kalium, Kalzium, Natrium, Mangan, Kupfer, Phosphor, Selen und Zink ist, die der Organismus dringend benötigt.
Die aus dem mit Wasser pürierten Fruchtfleisch der reifen Nuss herausgepresste Kokosmilch ist zwar fetter als das Kokoswasser (15 % bis 25 %), dafür aber auch intensiver im Geschmack und noch immer relativ cholesterinarm. Neben unterschiedlichen Vitaminen enthält die köstliche Kokosmilch aber auch all jene lebensnotwendigen Mineralien, mit denen das Kokoswasser aufwarten kann.

Kokosöl und Kokosfett

Das Kokosöl wird aus dem getrockneten Fruchtfleisch, das auch als Kopra bezeichnet wird, gewonnen und ist bei Zimmertemperatur nicht flüssig, sondern liegt – ähnlich wie Butter – in fester Form vor, sodass es auch als Kokosfett bezeichnet wird. Dabei ist dieses Öl oder Fett, das weltweit rund acht Prozent des Pflanzenölbedarfs deckt, derart hitzebeständig, dass es sogar zum Braten und Backen verwendet werden kann!
Aufgrund seines hohen Gehalts an gesättigten Fettsäuren galt Kokosöl lange Zeit als ungesund – zu Unrecht, wie man heute weiß, denn tatsächlich ist es wesentlich besser als sein Ruf, was vor allem der in ihm reichlich vorhandenen Laurinsäure und anderen mittelkettigen Triglyceriden (MCT) zu verdanken ist.

Kokosöl zum Abnehmen

Diese mittelkettigen Fettsäuren haben einerseits eine desinfizierende Wirkung und beugen damit der Ausbreitung von Viren und Bakterien vor, andererseits begünstigt es die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen und Mineralien durch die Zellen. Inzwischen ist auch bekannt, dass Laurinsäure und andere MCT entgegen früheren Vermutungen den Cholesterinspiegel sogar senken und damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen!
Neben der Laurinsäure und weiteren essenziellen Fettsäuren, die auch beim Abnehmen helfen und somit gut für die schlanke Linie sind, indem sie den Stoffwechsel ankurbeln und einen überaus wertvollen Beitrag zur Fettverbrennung leisten, enthält das Kokosöl aber auch die Vitamine B1, B2, B3, B6, C und E sowie Folsäure und Mineralien wie Eisen, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Zink!

Kokosöl zur Körperpflege

Das Öl der Kokosnuss ist aber nicht nur gesund, wenn man es verzehrt, sondern hat noch eine ganze Reihe weiterer positiver Eigenschaften! Man kann es als Feuchtigkeit spendendes Pflegemittel für die Lippen ebenso verwenden wie zur Haarpflege: Wird es vor der Haarwäsche in die Kopfhaut einmassiert, so macht es das Haar angenehm glänzend und geschmeidig.
Auch zur Hautpflege kann Kokosöl einen ausgesprochen wertvollen Beitrag leisten, indem es einerseits Feuchtigkeit spendet und andererseits antibakteriell wirkt: Ein Esslöffel Kokosöl im Badewasser reicht aus, damit Infektionen und Entzündungen keine Chance mehr haben und die Haut wunderbar weich und samtig wird – eine Pflegecreme wird dadurch völlig überflüssig!

Kokosmehl und Kokoszucker

Das Kokosmehl wird wie das Kokosöl aus dem getrockneten Fleisch der Nuss gewonnen – und besteht im Grunde genommen aus nichts anderem als den Pressrückständen nach der Ölgewinnung, die zu einem feinen Mehl vermahlen werden. Ähnlich wie die Kokosflocken eignet sich auch das Kokosmehl wunderbar zum Backen, wobei es sogar anstelle von Weißmehl eingesetzt werden kann, zumal es auch noch glutenfrei und leichter verdaulich ist!
Kokoszucker wird hingegen nicht aus den Früchten der Kokospalme gewonnen, sondern aus dem Nektar ihrer Blüten. Mit seinem leicht karamellartigen Geschmack kann er als Zuckerersatz verwendet werden und hat als solcher den Vorteil, dass er einerseits einen relativ niedrigen glykämischen Index aufweist und andererseits einen hohen Anteil an wertvollen Mineralien wie Eisen, Kalium und Zink hat!

Achtung: Bitte betrachten Sie unsere Gesundheitstipps als unterstützende Maßnahmen und konsultieren Sie bei Beschwerden immer einen Arzt oder Apotheker!

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